- Setzt bereits ein echter Hersteller Arctory in der Produktion ein?
- Ja. Die Ventilatorenfabrik Oelde (Venti), ein deutscher Mittelständler für Industrieventilatoren und Prozessluft-Systeme, betreibt ihr Shopfloor-Management seit Anfang 2026 produktiv auf Arctory. Das Team nutzt selbst gebaute Arctory-Apps täglich auf dem Shopfloor. Das ist kein Pilot und kein Proof of Concept.
- Wie viele Apps hat Venti Oelde gebaut, und wie schnell?
- Zehn Shopfloor-Apps in drei Monaten. Es sind Apps, auf die das Team sonst hinter der IT gewartet hätte, jeweils ein Roadmap-Slot nach dem anderen. Stattdessen brachte das Team zehn funktionierende Werkzeuge in einem einzigen Quartal in die Produktion.
- Brauchte Venti Oelde Entwickler oder die IT, um die Apps zu bauen?
- Nein. Das Venti-Team baut und ändert seine Shopfloor-Apps in Arctory selbst, ohne interne IT oder externe Entwickler. Es beschreibt die gewünschte Änderung in natürlicher Sprache und passt die App eigenständig an, sodass nichts in einer Entwicklungswarteschlange liegt.
- Ersetzt Arctory das ERP-System oder arbeitet es daneben?
- Daneben, nicht an seiner Stelle. Venti-Technologieleiter Lukas Stoppa bringt es so auf den Punkt: „Die Zukunft der Digitalisierung in der Fertigung ist das ERP-System und Arctory.“ Das ERP bleibt die zentrale Datenquelle, und Arctory betreibt die Shopfloor-Apps daneben.
- Was stellt Venti Oelde her, und warum ist das für meinen Betrieb relevant?
- Venti Oelde ist ein deutscher Mittelständler für Industrieventilatoren und Prozessluft-Systeme. Wenn Sie einen mittelständischen Industriebetrieb führen, ist das ein Unternehmen wie Ihres, das Arctory bereits produktiv betreibt. Genau der Beleg, nach dem Kollegen fragen, bevor sie glauben, dass selbst gebaute Shopfloor-Apps in der Praxis funktionieren.